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Bald ist es soweit...

...mein Kind, Du kommst in die Schule.

Du machst und ich? Wohl eher so:

Wo ist die Zeit geblieben? Vor 6 Jahren rannte ich noch durch die Gegend,als wenn ich einen Medizinball in einem Haps verschluckt hätte,konnte kaum erwarten mein Baby in den Armen zu halten.

Du hast dir Zeit gelassen...mehr als meine Geduld hergab. Du musstest dich aufhübschen hat meine Mama damals gesagt. Und sie sagte,das ich die Warterei genießen soll - denn wenn du das bist,geht alles rasend schnell. Ich habe nur milde gelächelt.

Und heute? Sie hatte Recht. Im übrigen ein guter Rat für dich: Mamas haben (meistens) immer Recht.


Ich habe dich begleitet, Du hast mir die Welt mit Kinderaugen gezeigt und mich so manchen Nerv gekostet. Die erste Erkältung, die ersten Schritte,die ersten Zähnchen- das war doch erst gestern?!

Mein Kind, ich wollte dich zu einem aufgeweckten, selbstbewussten und glücklichem Kind aufwachsen lassen und ich denke,das ist mir bisher gelungen.

Viele Phasen haben wir durchgestanden und heute lächel ich leicht,wenn sie andere Mamis über die ersten Trotzphasen beschweren. Und ich denke,Mamis mit älteren Kindern lächeln über mich,wenn ich mich über deine jetzigen Phasen beschwere.

Ich werde wehmütig, da mir jeden Tag aufs Neue bewusst wird,dass Du immer größer wirst,immer mehr lernst und immer weniger auf Hilfe angewisen bist. Ich versuche,jeden Moment aufzusaugen und in mir festzuhalten mit dem Gedanken,das ich die Zeit nie zurückdrehen kann. 

Mein Kind,voller stolz und Vorfreude siehst Du deinem großen Tag entgegen. Voller stolz erzählst Du,das Du nun ein Maxikind bist. Das wolltest du schon im ersten Kindergartenjahr werden und ich hätte nicht gedacht,dass es so schnell passieren wird.

Und bald ist er da. Der Tag an dem mein ehemals kleines,unbeholfenes Baby voller Stolz mit seinem Schulranzen und der Schultüte die Schule betritt, voller Aufregung,voller Hoffnung und ich weiß jetzt schon,dass ich mir an diesem Tag verstohlen ein Tränchen wegwischen werde.

Doch, egal wie groß du noch wirst, du wirst immer mein Kind bleiben,auch wenn Du schon Kinder haben wirst.

Ich werde immer hinter Dir stehen, dir helfen und Dich unterstützen.

Ich bin deine Mama...

...und ich liebe dich!


19.5.08 20:58


Die Sonne scheint...

...es wird warm...die Vögel singen...und die Hormone sprießen...

anders kann ich mir nicht erklären,warum ich plötzlich -nach 3 Jahren immerhin- ein Verliebtheitsgefühl habe. Und das beim selben Mann,den ich vor fast 3,5 Jahren wiedertraf.

Und trotz seiner Schusseligkeit, seinem Pessimismus in machen Dingen,seinem ewigen Ja-sagen (vorallem im Beruf)- trotzdem denke ich,dass ich die richtige Wahl getroffen habe.

Und gerade deshalb genieße ich unsere gemeinsame Zeit, die in letzter Zeit zu kurz kommt, umso mehr.

Nanu? Sollte ich auf meine alten Tage doch noch etwas weibliches wie Romantik und Kitsch an den Tag legen?

Deshalb schreibe ich es direkt mal auf,bevor diese Phase wieder vorbei ist.

Liebling: egal was da in naher Zukunft noch kommen mag,wir schaffen das...gemeinsam!

Ich liebe Dich!

19.5.08 21:13


geht heute *tadaaaaaaaa*....

... an viele Chefs

 

Sehr geehrte Vorgesetzten,

was zeichnet SIE eigentlich als Vorgesetzten aus? Ein starke Hand? Führungsqualitäten? Sie selbst als Respektsperson?

Wissen Sie,woran ICH einen guten Vorgesetzten erkenne?

Vorallem daran,das er seine Mitarbeiter als Menschen wahrnimmt und nicht als Stiefelknechte sieht. Daran,dass er es versteht das genau diese Mitarbeiter ein Teil des Unternehmens sind und durch Ihre Leistung zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Und vorallem daran,das er nicht nur einen X-beliebigen sieht,den man jederzeit durch 10 neue potentielle Bewerber ersetzen könnte.

Ein Vorgesetzter erwartet Respekt, was durchaus legitim ist,dennoch sollte man diesen auch seinen Mitarbeitern zeugen.

Ein guter Vorgesetzter sollte wissen,das seine Mitarbeiter auch ein Privatleben haben,das sie neben dem Beruf führen. Das ein Mitarbeiter nicht nur für seine Firma leben kann. 

Das ein Mitarbeiter, der ohne Gemecker Überstunden macht und einspringt,wenn Not am Mann ist, auch das Recht haben sollte,einmal "Nein" zu sagen. Vorallem wenn private,wichtige Termine stehen. 

Liebe Vorgesetzten,waren SIE jemals arbeitslos? Kennen sie die Sorge eines Familienvaters (natürlich auch einer Mutter), seinen Job zu verlieren? Nur weil er mal nicht einspringen kann. Das er -angesichts der Arbeitsmarktlage- Angst hat ausgetauscht zu werden?

Und genau dort liegt das Problem. Auf jeden Arbeitsplatz kommen XX Bewerber, so dass man sich frei bedienen kann und wenn die Wahl doch nicht soooo gut war oder nicht flexibel genug,nimmt man halt den nächsten.

Natürlich muß man das Beste für sein Unternehmen nehmen,aber woran erkennen sie das?

Ich von mir kann sagen,das ich als damals alleinerziehende Mutter Unmengen von Bewerbungen geschrieben habe und wahrscheinlich direkt im Papierkorb landete,weil ich alleine war und ein Kind habe. Und heute? Ich bin flexibel,ich springe für kranke Kollegen ein,mir machen Überstunden nichts..wieso gab man mir also keine Chance?

ICH denke,weil den meisten das Menschliche verloren gegangen ist. Verloren gegangen im Konkurenzkampf und Geldrausch. Viel zu oft auf Kosten der Mitarbeiter.

Vielleicht denken SIE mal darüber nach,das es ein geben und ein nehmen sein sollte, das motivierte Mitarbeiter bessere Leistungen bringen,als solche die unter Druck stehen.

Was spricht gegen ein Lob oder einen Klopfer auf die Schulter? Was wäre IHR Unternehmen ohne Ihre Mitarbeiter?

Meine Gedanken zum heutigen Dienstag.

Und wieder einmal wird mir bewusst,wieviel Glück ICH mit meinem Chef habe! 

20.5.08 17:43





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