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*Die Pappnase des Tages*

geht heute *tadaaaaaaaa*....

... an viele Chefs

 

Sehr geehrte Vorgesetzten,

was zeichnet SIE eigentlich als Vorgesetzten aus? Ein starke Hand? Führungsqualitäten? Sie selbst als Respektsperson?

Wissen Sie,woran ICH einen guten Vorgesetzten erkenne?

Vorallem daran,das er seine Mitarbeiter als Menschen wahrnimmt und nicht als Stiefelknechte sieht. Daran,dass er es versteht das genau diese Mitarbeiter ein Teil des Unternehmens sind und durch Ihre Leistung zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Und vorallem daran,das er nicht nur einen X-beliebigen sieht,den man jederzeit durch 10 neue potentielle Bewerber ersetzen könnte.

Ein Vorgesetzter erwartet Respekt, was durchaus legitim ist,dennoch sollte man diesen auch seinen Mitarbeitern zeugen.

Ein guter Vorgesetzter sollte wissen,das seine Mitarbeiter auch ein Privatleben haben,das sie neben dem Beruf führen. Das ein Mitarbeiter nicht nur für seine Firma leben kann. 

Das ein Mitarbeiter, der ohne Gemecker Überstunden macht und einspringt,wenn Not am Mann ist, auch das Recht haben sollte,einmal "Nein" zu sagen. Vorallem wenn private,wichtige Termine stehen. 

Liebe Vorgesetzten,waren SIE jemals arbeitslos? Kennen sie die Sorge eines Familienvaters (natürlich auch einer Mutter), seinen Job zu verlieren? Nur weil er mal nicht einspringen kann. Das er -angesichts der Arbeitsmarktlage- Angst hat ausgetauscht zu werden?

Und genau dort liegt das Problem. Auf jeden Arbeitsplatz kommen XX Bewerber, so dass man sich frei bedienen kann und wenn die Wahl doch nicht soooo gut war oder nicht flexibel genug,nimmt man halt den nächsten.

Natürlich muß man das Beste für sein Unternehmen nehmen,aber woran erkennen sie das?

Ich von mir kann sagen,das ich als damals alleinerziehende Mutter Unmengen von Bewerbungen geschrieben habe und wahrscheinlich direkt im Papierkorb landete,weil ich alleine war und ein Kind habe. Und heute? Ich bin flexibel,ich springe für kranke Kollegen ein,mir machen Überstunden nichts..wieso gab man mir also keine Chance?

ICH denke,weil den meisten das Menschliche verloren gegangen ist. Verloren gegangen im Konkurenzkampf und Geldrausch. Viel zu oft auf Kosten der Mitarbeiter.

Vielleicht denken SIE mal darüber nach,das es ein geben und ein nehmen sein sollte, das motivierte Mitarbeiter bessere Leistungen bringen,als solche die unter Druck stehen.

Was spricht gegen ein Lob oder einen Klopfer auf die Schulter? Was wäre IHR Unternehmen ohne Ihre Mitarbeiter?

Meine Gedanken zum heutigen Dienstag.

Und wieder einmal wird mir bewusst,wieviel Glück ICH mit meinem Chef habe! 

20.5.08 17:43





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